Wovon hat man etwas? Ich meine etwas für sich haben, – du verstehst?“ – Der Bildungsbegriff bei Goethe, Musil, Jelinek und Kafka.

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Alexandra Wilke

Abstract

Der Beitrag beleuchtet den Bildungsbegriff in seiner Komplexität und in seiner Entwicklung am Beispiel von vier literarischen
Zeugnissen aus verschiedenen Jahrhunderten: Johann Wolfgang von Goethes Faust , Robe rt Musils Die Verwirrungen des
Zöglings Törleß , Franz Kafkas Ein Bericht für eine Akademie und Elfriede Jelineks Die Klavierspielerin . Eine
Analyse der Primärtexte unter dem entsprechenden Fokuspunkt verdeutlicht einerseits, inwiefern sich der Bildungsbegr iff von
unmittelbar mit ihm verbundenen Begriffen wie Erziehung oder Ausbildung unterscheidet und eröffnet andererseits einen Blick
auf die Grenzen des Konzepts ‚Bildung‘ in der deutschen Geistestradition.

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