Labyrinthische Erzählweisen in Friedrich Dürrenmatts Der Winterkrieg in Tibet
DOI:
https://doi.org/10.34314/FOGS2020.00003Abstract
In Friedrich Dürrenmatts Der Winterkrieg in Tibet werden durch den Begriff Labyrinth autobio- und historiographische
Erzählweisen reflektiert. Dieser Beitrag untersucht, wie der Erzähler der Rahmenerzählung in Der Winterkrieg in Tibet die
kulturellen Praxen, autobio- und historiographische Texte zu schreiben, problematisiert. Beide Praxen reflektiert er, indem er
sich mit ihnen anhand der (Denk-)Figur des Labyrinths metaphorisch auseinandersetzt. Endgültige oder eindeutige Erklärungenauf bestimmte Fragestellungen oder Problemfelder zu entwickeln, ist ein Vorgang, den diese Poetik kritisch beleuchtet. Mehrere, mehrdeutige und unabgeschlossene, wenngleich sich widersprechende Erzählungen über denselben Sachverhalt wertet der Text
dagegen bei genauerer Betrachtung der von der Forschung bisher unzureichend untersuchten Rahmenerzählung im Winterkrieg in Tibet auf.
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